Von 1940 bis 1945 wurde nahezu jeder zweite Patient der Rotenburger Anstalten Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde. Mindestens 562 Bewohnerinnen und Bewohner verlegte die Anstalt in andere Einrichtungen, dort oder in Tötungsanstalten starben die meisten von ihnen an Hunger und Vernachlässigung oder an gezielten tödlichen Medikamentengaben. In der Kirche Zum Guten Hirten werden die Namen der Toten in einem Gedenkbuch festgehalten.
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