Erinnerungskultur aktiv gestalten

Als diakonische Einrichtungen in Rotenburg (Wümme) möchten wir dauerhaft die Erinnerung an die Verbrechen der NS-Zeit aufrechterhalten und Lehren für die Gegenwart und Zukunft ziehen.

 

Ein Schwerpunkt liegt dabei auf folgenden Themen:

 

 

  • Förderung der Erinnerungskultur an die Verbrechen der NS-Zeit
  • Migration und Integration
  • Anti-Rassismus und Anti-Faschismus

Preis "Erinnerung und Zukunft"

Wir werden jährlich einen Preis an Menschen oder Organisationen vergeben, die sich für die Allgemeinheit, für Demokratie, Bürgerrechte und Gerechtigkeit einsetzen, ohne Konflikte mit dem Staat, der Bürokratie oder privater Wirtschaftsmacht zu scheuen. Es werden Menschen geehrt, die wegen ihres mutigen Eintretens für das Allgemeinwohl auch persönliche Nachteile in Kauf nehmen. Mit der Ehrung möchten wir andere Menschen ermutigen, bei Missständen und Ungerechtigkeiten nicht wegzuschauen, sondern sich für ihre Mitmenschen und deren Rechte zu engagieren.

Die öffentliche Ausschreibung des Preises finden Sie zu gegebener Zeit an dieser Stelle.

UNTERRICHTSMATERIALIEN

Weiterhin haben wir Unterrichtsmaterialien erarbeiten lassen, welche das Thema für den Schulunterricht zugänglich machen. Lehrerinnen und Lehrer können sich diese kostenfrei herunterladen hier herunterladen:

VERANSTALTUNGEN

Regelmäßig werden wir thematische Veranstaltungen für die Öffentlichkeit durchführen, um die Erinnerungskultur präsent und im öffentlichen Diskurs zu halten

Dienstag 17. November 2020 um 19.30 Uhr:

Feierliche Eröffnung der Dauerausstellung am Diakonissen-Mutterhaus mit einem Fachvortrag von Götz Aly. Herr Aly ist ein deutscher Politikwissenschaftler, Historiker und Journalist. Seine Themenschwerpunkte sind nationalsozialistische Rassenhygiene, Holocaust und Wirtschaftspolitik der nationalsozialistischen Diktatur sowie Antisemitismus des 19. und 20. Jahrhunderts.